Die Aprikosen meines Vaters

Ich liebe den Geruch von Aprikosen.

Sie sind der Duft meiner Kindheit.

Er lag im Haus, in der Küche, auf den Händen meines Vaters und im alten Auto, in dem die frisch geernteten Früchte manchmal bis unter das Dach gestapelt waren.

Wenn er damit losfuhr, roch der ganze Wagen nach Sommer, Staub und warmem Obst.

Ein Teil der Körbe ging auf den Markt.

Ein anderer in den kleinen Laden meiner Mutter, wo die Aprikosen in flachen Kisten lagen, als hätten sie den Morgen mitgebracht.

Mein Vater sprach nie viel darüber.

Er pflückte, sortierte, trug, reparierte, fuhr. Seine Hände konnten einen Ast anbinden, eine Kiste flicken und später auch ein altes Fahrrad wieder zum Leben bringen.

Vielleicht mochte ich deshalb Dinge, die nicht neu waren.

Bei uns bekamen sie nicht sofort einen neuen Namen. Sie bekamen erst einmal einen Platz.

Und manchmal reichte das schon.

— Alma

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